Ein Kapitel für Dich, – Band II

Kapitel 1

 

Morgengrauen

 

Die Sonne war noch nicht ganz über den Kamm gestiegen, als der Duft von frischem Brot und gebrühtem Kaffee durch den Rittersaal zog. Maria hatte mit den Weissingers früh begonnen, das Frühstück vorzubereiten – einfach, aber warm. Die Leitners und die Weissingers waren über Nacht geblieben; sie wollten gleich morgens dabei sein. Heute sollte ein Plan gemacht werden.

Der Strom war in der Nacht endgültig ausgefallen. Kein Summen mehr, kein Licht. Nur das Knacken des Feuers im Kamin. Kerzen flackerten auf den Tischen. Jonas stand am Fenster. Sein Blick wanderte in den Hof, dann zu den Gesichtern am Tisch – und schließlich zu den Kerzen. Früher hätte er sie übersehen. Jetzt waren sie das Licht.

„Wir brauchen eine Lösung“, sagte er leise. „Nicht nur für heute Nacht. Sondern für alle, die noch kommen werden.“ Gregor stand neben ihm und nickte. „Ein paar Häuser im Dorf hatten Solarpaneele. Wenn wir die sichern können … vielleicht reicht es für Licht, Funk – vielleicht sogar mehr.“

Maria trat hinzu. Die Ärmel hochgekrempelt, Mehl an den Händen, sie sah müde aus. „Wir brauchen Speicher. Ohne Akkus ist das alles nur Tageslicht. Und das geht schneller weg, als man denkt.“

Lukas saß bereits an der Tafel, hörte zu und dachte an die Werkstatt des alten Elektromeisters im Dorf. Vielleicht war dort noch etwas zu finden – vielleicht auch nicht. Aber sie mussten es versuchen.

Jonas sah zu Gregor. „Farid kennt sich mit Solarverkabelung aus. Er hat gestern erklärt, wie man eine Inselanlage improvisieren könnte – klang, als hätte er das schon mal gemacht.“ Er zögerte. „Ich versteh ein bisschen was. Aber Farid denkt weiter.“ Gregor nickte. „Dann brauchen wir ihn. Und Kabel. Und Glück.“

Doch zuerst gab es Frühstück.

Die Küche der Burg war alt, aber funktional. Und vor allem: Sie hatte noch einen gusseisernen Herd, den man mit Holz beheizen konnte. Gregor hatte ihn am Vortag wieder zum Leben erweckt – mit viel Fluchen, einer Drahtbürste und einem halben Eimer Asche. Das Feuer im Ofen bollerte, und auf der Herdplatte köchelte Wasser in einem emaillierten Topf. Maria briet in einer Pfanne Reste von Speck und Zwiebeln, dazu gab es frisches Brot, das sie am Abend zuvor gebacken hatte.

„Ohne Strom sind wir im Mittelalter angekommen“, murmelte Jonas, als er sich auf die Bank setzte. „Dann ist das hier wohl ein Ritterfrühstück“, sagte Clara trocken und biss in eine Scheibe Brot. „Fehlt nur noch der Minnesänger.“ – „Ich kann pfeifen“, bot Elias an. „Aber nur schief.“

Sie lachten. Es war das erste Mal seit Tagen, dass das Lachen nicht wie ein Reflex wirkte.

Lukas sah sich um. Der Rittersaal war kühl, dennoch hell. Die Fenster ließen das Morgenlicht herein, und der Duft von Holzrauch und gebratenem Speck lag in der Luft. Es war nicht viel. Aber es war mehr als gestern.

„Das Gebäude war ja schon einmal der Schritt in die richtige Richtung“, sagte er. „Jetzt müssen wir nur noch die Zukunft anschließen.“ Gregor hob die Kaffeetasse – ein alter Blechbecher, leicht verbeult. „Auf die Zukunft. Und auf funktionierende Sicherungen.“

Der lange Tisch im Rittersaal war voll besetzt. Nicht Prunk, nicht Silberbesteck, keine dampfenden Platten – sondern mit Menschen. Überlebende. Familien. Namen, die sich in den letzten Tagen wieder Bedeutung gegeben hatten.

Die Leitners saßen beisammen: Sepp, der Vater, mit wettergegerbtem Gesicht und ruhiger Stimme. Martina, die mit geübten Händen Brotscheiben verteilte. Elias, der älteste Sohn, der mehr zuhörte als sprach. Neben ihm Lina, neun Jahre alt, mit zerzausten Zöpfen und einem Blick, der mehr sah, als ein Kind sehen sollte. Ihr Blick wanderte von Gesicht zu Gesicht – als würde sie prüfen, ob das Lachen echt war.

 

Kapitel 2

 

Morgeneinsatz

 

Der Morgen war klar, die Luft frisch, und über den Hügeln lag ein Hauch von Frühling. Es roch nach feuchtem Holz, kaltem Stein – und Hoffnung. Aber auch nach etwas, das sich nicht ganz vertreiben ließ. Wie der Geruch von Angst, der sich in den Ritzen hielt.

Auf dem Burghof herrschte geschäftiges Treiben – so geschäftig, wie es eben ging, wenn man mit improvisierten Rucksäcken, alten Werkzeugkisten und einem Rest Furcht in den Tag startete. Zwei Fahrzeuge standen bereit: der alte Jeep, der Lukas’ Handschrift trug – robust, verkratzt, trotzdem zuverlässig. Und der SUV der Familie Berger – blitzblank, als hätte er die Apokalypse nur aus der Ferne beobachtet.

Jonas lehnte sich gegen den SUV, strich über die Motorhaube. Julia kam mit einem Korb voller Wäsche aus dem Vorratsraum. „Wiener Kennzeichen. Ich dachte, ihr kommt aus dem Breisgau?“ Jonas tippte auf das Nummernschild, als würde es nicht passen. Und irgendwie tat es das auch nicht.

Julia lächelte leicht. „Tun wir. Der Wagen gehört eigentlich meinem Schwager – lebt in Wien. Hat ihn Thomas verkauft, kurz vor den Ferien.“ – „Und die Kinder? Ich dachte, in Wien sind noch keine Ferien.“ – „Bei uns schon. Erste Osterwoche, wie jedes Jahr. Wir wollten ins Berghotel – wie immer. Jetzt sind wir hier.“

Jonas nickte. Er beugte sich über die Karte, die auf der Motorhaube lag. Die Linien waren alt, die Orte vertraut – aber nichts daran war noch sicher. Um ihn versammelten sich die, die heute losziehen würden – und die, die zurückblieben. Mit Blicken, die mehr sagten als Worte.

„Zwei Teams, drei Ziele“, begann Jonas. „Gregor, du nimmst Sepp mit. Fahrt zur Arztpraxis, zur Polizeiwache und dann zum Haus vom alten Huber. Funkgerät auf Kanal 2 – wir haben nur drei, also bleibt eins hier bei Maria.“

Gregor nickte. Er trug eine alte Weste, in der mehr Schraubenzieher steckten als Zuversicht. „Ich kenn die Wache. Und Huber war ein alter Sturkopf. Wenn der nicht alles in Beton gegossen hat, finden wir was.“

Sepp Leitner stand neben ihm, die Arme verschränkt. „Und wenn doch, dann graben wir’s aus. Ich hab schon Schweine aus dem Matsch gezogen – dass hier wird nicht schlimmer.“

„Ich komm mit zur Arztpraxis“, sagte Clara, die sich gerade die Haare zu einem Knoten band. „Wenn da noch Medikamente sind, will ich wissen, was wir haben. Und was wir retten können.“ – „Ich auch“, sagte Elias. „Ich kenn das Haus. Und ich kann auch tragen.“

„Ich bleib hier“, sagte Maria. „Jemand muss auf die Kinder achten. Und auf das Feuer.“ – „Bei den Kindern kann ich dir helfen“, sagte Julia und lächelte. – „Ich schau nach dem Vorratsraum“, sagte Elena. „Vielleicht lässt sich da was als Lager für die Medikamente herrichten.“

„Ich will auch helfen!“, rief Lina – mit Zöpfen und einem Blick, der keine Widerrede duldete. – „Du hilfst, indem du heute nicht in den Brunnen kletterst“, sagte Elias trocken. – „Einmal! Das war einmal!“ Sie verschränkte die Arme. Aber ihr Blick wanderte kurz zum Brunnen. Als hätte er sie gerufen.

„Und das reicht auch.“ Elias sah sie an mit einem klaren Blick. „Manche Lektionen brauchen nur einen Versuch.“

Zoe Winter kicherte. Sie saß auf der Mauer und kaute an einem Grashalm. „Wenn ihr mich fragt, ist das hier alles wie ein schlecht produzierter Survival-Film. Fehlt nur noch der Zombiehund.“

„Wenn du einen siehst, sag Bescheid“, murmelte Milan, der versuchte, sein Handy als Notizblock zu benutzen. „Ich brauch was Echtes. Oder wenigstens ein Bild, das bleibt.“

„Du brauchst einen Job“, sagte Kurt. „Oder wenigstens ein bisschen Realität.“

 

 

Kapitel 3

Fahrt ins Dorf

 

Die beiden Fahrzeuge rollten fast gleichzeitig vom Burghof. Der SUV fuhr Richtung Ortsmitte – zur Polizeiwache am alten Marktplatz und weiter zum Haus des Jägers am Waldrand. Der Jeep bog ab zur kleinen Seitenstraße, wo die Arztpraxis lag – ein unscheinbares Haus mit verblasstem Schild:

„Dr. med. H. Klose – Allgemeinmedizin“

Die Arztpraxis

Den Jeep parkte Jonas direkt vor der Tür. Die Fenster waren intakt, die Rollläden halb heruntergelassen. Kein Zeichen von Gewalt. Kein Zeichen von Leben.

„Elias, du sicherst draußen. Wenn jemand kommt, hup zweimal. Wenn’s brennt, dreimal.“

Clara schob die Tür auf. Sie war nicht abgeschlossen. Drinnen roch es nach Desinfektionsmittel und Staub. Die Luft war abgestanden, aber nicht faulig. Kein Leichengeruch. Ein gutes Zeichen.

Sie durchsuchten die Praxis systematisch: Behandlungszimmer, Lagerraum. Im Behandlungszimmer hing ein gerahmtes Foto. Ein Kind, vielleicht fünf oder sechs, stand auf einer Wiese. Die Arme weit nach oben gestreckt, als wollte es den Himmel fangen. Das Gesicht halb im Schatten, halb im Licht. Darunter, handgeschrieben auf dem Passepartout:

„Für Papa. Weil ich wieder rennen kann.“

Jonas blieb stehen, sah das Bild lange an. Gregor trat neben ihn, sagte nichts. Clara kam später dazu, warf nur einen Blick – und ging weiter. Niemand sprach darüber. Aber alle hatten es gesehen.

Der Medikamentenschrank war verschlossen. Clara fand den Schlüssel in der obersten Schublade, unter einem Stapel Rezeptblöcke.

„Der Doktor war kein Prepper“, murmelte sie. „Aber ordentlich.“

Im Schrank: Schmerzmittel, Antibiotika, Fiebersenker, Verbandsmaterial, Spritzen, Desinfektionsmittel, ein tragbares EKG, ein Sauerstoffgerät, sogar ein kleiner Notfallkoffer mit Adrenalin und Morphin.

„Das ist ein Schatz“, sagte Jonas. „Pack alles ein, was nicht explodiert oder schimmelt.“

Sie arbeiteten schnell, und gründlich. Alles kam in den Jeep.

 

Die Polizeiwache

Zur gleichen Zeit parkte Gregor den SUV vor dem kleinen Backsteingebäude der Polizeiwache. Die Tür war zu. Sepp trat sie mit einem einzigen kräftigen Tritt auf. Drinnen war es kalt und leer.

Die Waffenschränke standen an der Rückwand – verschlossen, aber nicht unüberwindbar. Gregor fand den Schlüssel im Schreibtisch, zusammen mit einem halbvollen Flachmann.

„Dienstlich gesichert“, murmelte er. „Mit Doppelkorn.“

Im Schrank: zwei Dienstpistolen, vier Magazine, ein Schnellfeuergewehr mit Gummigeschossen, zwei Schutzwesten, Helme, Schlagstöcke, Handschellen, ein Funkgerät mit Ersatzakku. Gregor schaltete das Funkgerät ein. Ein leises Rauschen. Keine Stimme. Kein Signal. Nur die Erinnerung daran, dass jemand mal erreichbar war.

„Nicht schlecht für ein Dorf mit zwei Polizisten“, sagte Sepp.

„Vielleicht hatten sie Angst vor den Hühnern“, murmelte Gregor.

Sepp sah auf die Pistole.

„Ich weiß, dass wir sie brauchen. Aber ich weiß auch, was sie aus Menschen machen können.“

Sie griffen sich alles, was brauchbar war, und verstauten es sorgfältig im Auto. Auch wenn der Fund einen bitteren Beigeschmack hatte – Waffen aus einer verlassenen Polizeiwache zu bergen war kein Grund zur Freude – spürten sie doch eine leise Erleichterung. Die Beute bedeutete Sicherheit. Und Sicherheit war in diesen Tagen ein seltener Luxus.

 

 

 

Haus des Jägers

Sie verließen Falkengrund und fuhren den alten Waldweg hinauf, der einst die Verbindung zwischen Falkengrund und Oberfeld dargestellt hatte – einem kleinen Dorf, in dem die Welt zu Ende war.

Der alte Huber lebte dort. Seit dem Tod seiner Frau wohnte er allein in seinem Haus am Waldrand. Er war kein Verbitterter Rentner. Er hatte sich sein Leben so eingerichtet, dass es ihm an nichts fehlte. Wenn er etwas brauchte – oder einfach das Gespräch mit anderen suchte – schwang er sich auf sein altes Fahrrad und fuhr zum Bäcker oder, wie er es liebevoll nannte, „zum Lädchen“. Einmal im Monat fand er sich in der „Linde“ ein, der Dorfkneipe, um mit den anderen Alten Skat oder Doppelkopf zu spielen. Immer im Wechsel. Immer mit einem Schnaps zum Schluss.

Das Haus lag stabil am Waldrand, gut ausgebaut, mit einem gepflegten Garten, der langsam von der Wildnis zurückerobert wurde. Die Tür war verschlossen, das Fenster nicht. Gregor schob sich hindurch, öffnete von innen.

Drinnen war es still. Nicht unheimlich – eher würdevoll. Als hätte das Haus beschlossen, einfach weiterzuleben, auch ohne seinen Bewohner.

Im Wohnzimmer: Jagdtrophäen an den Wänden, ein massiver Kamin, ein Gewehrschrank aus dunklem Holz. Der Schrank stand offen – darin zwei Jagdgewehre, eine Schrotflinte, mehrere Kartons mit Patronen, ein Nachtsichtgerät, ein Fernglas, ein Jagdmesser mit Gravur:

„Für Huber – vom Schützenverein 1989“

„Der alte Huber hat’s ernst gemeint“, sagte Sepp leise. Gregor strich über das Jagdmesser. Nicht aus Gier – sondern wie jemand, der sich verbeugt, ohne zu knien.

„Der war auf alles vorbereitet. Außer auf das hier.“

Sie durchsuchten das Haus gründlich, dennoch respektvoll. Keine Spuren von Gewalt, kein Chaos. Nur ein voller Kleiderschrank, ein aufgeräumter Küchentisch, ein Kalender, der vor zwei Monaten stehengeblieben war.

„Vielleicht ist er gegangen“, murmelte Gregor. „Oder jemand hat ihn mitgenommen.“

„Der hat nicht überlebt. Er hat trotzdem nicht verloren“, sagte Sepp.

„Oder er hat’s kommen sehen und ist in den Wald“, sagte Gregor. „So wie ein alter Hund, der weiß, wenn’s Zeit ist.“

Sie packten alles ein, was sie tragen konnten, verstauten es im SUV und warfen noch einen letzten Blick zurück auf das Haus. Es stand da wie ein Denkmal – für einen Mann, der wusste, wie man lebt. Und vielleicht auch, wie man geht.

Sie fuhren zurück, ohne zu reden. Der SUV war voll – mit Waffen, mit Vorräten, mit Geschichten, die keiner erzählen wollte.

Rückkehr zur Burg

Am späten Nachmittag rollten beide Fahrzeuge fast gleichzeitig auf den Burghof. Der Jeep war voll mit Medikamenten, der SUV mit Waffen.

Jonas stieg aus, sah Gregor an.

„Und?“

„Wir haben alles. Und vielleicht ein bisschen mehr.“

Jonas nickte.

„Dann haben wir heute gewonnen.“

Er sah kurz zum Jeep, dann zum SUV.

„Und morgen kämpfen wir weiter.“

Gregor warf einen Blick zum Horizont, wo die Sonne sich langsam senkte.

„Morgen, ja. Aber heute … heute haben wir was zurückgeholt.“

In seinem Blick lag die Frage, wie lange es halten würde.

Ein Moment der Stille lag über dem Burghof. Kein Jubel, kein Applaus – nur das leise Knistern des Feuers, das Maria wieder entfacht hatte.

Die Kinder spielten zwischen den Mauern. Zoe warf Grashalme in die Luft, Milan tippte auf seinem Handy, als wäre die Welt noch online. Julia stand am Brunnen und füllte Wasser in eine Schüssel. Johanna saß auf der Bank, die Hände im Schoß, den Blick auf die Kinder gerichtet.

Und irgendwo, ganz tief in ihnen, keimte etwas, das sie lange nicht gespürt hatten:

Hoffnung.

 

 

 

Rückblende: Hubers Lädchen

Damals, bei der ersten Fahrt ins Dorf – zwei Tage vor dem heutigen Einsatz – hatten sie auch den kleinen Laden am Platz betreten. Huber hatte ihn immer „sein Lädchen“ genannt. Nicht aus Besitz, sondern aus Gewohnheit. Aus Zuneigung. Für ihn war es mehr als ein Geschäft. Es war ein Stück Alltag, ein Ort der Begegnung, ein stiller Anker in einer Welt, die langsam aus den Fugen geriet.

Die Tür klemmte leicht, als hätte sie sich an das Alleinsein gewöhnt. Drinnen war es kühl und still. Kein Plündern, kein Chaos – nur Staub, Ordnung und ein Hauch von Vergangenheit. Die Regale standen noch voll: Konserven, Mehl, Zucker, Salz. Nudeln, Öl, Seife, Zahnpasta. Kerzen, Batterien, Streichhölzer. Und ein Glas mit Bonbons, das niemand mehr angerührt hatte.

Clara hatte eine Packung Kerzen in die Hand genommen. „Früher hätte man das achtlos gekauft“, hatte sie gesagt. „Heute ist es ein Schatz.“

Johanna war stehen geblieben, hatte mit den Fingern über das Bonbonglas gestrichen. „Das hier ist mehr als Vorrat. Es ist Erinnerung.“

Sie hatten alles eingepackt, was brauchbar war – nicht nur Nahrung, sondern auch das, was Ordnung bedeutete. Was Alltag und was Würde bedeutete. Und als sie die Tür hinter sich schlossen, blieb der Raum zurück wie ein Denkmal. für das, was Menschen brauchen, um zu bleiben, wer sie sind.