Musikalischer Werdegang – Klangspuren eines Zyklus

 

Meine Musik begann mit Crawfish (1992–1996) – einer Band zwischen Rock, Poesie und Bühnenmomenten. Mit Stefan Stahlbaum (Gesang), Karsten Steinmetz (Bass), Remo Stecher (Gitarre bis 1994) und Jan Kwoizalla (Schlagzeug) entstanden Songs wie „Tomorrow’s Gone“, „The Lie“, „Abgesang“, „Seelen hinter Panzerglas“, „Der Reiter“, „I Am a Cloud“, „Die Pest“, „Ich bin ein Pinguin“, „Go“ und „Subculture“. Studioaufnahmen und Auftritte im Zosch, Noteingang und vielen Bars prägten diese Zeit.

Von 1998 bis 2000 spielte ich Bass bei Budyak, aus der sich die Dreierformation Summer-Drummer (2000–2008) entwickelte. Wir traten u. a. im Tropical Island auf und interpretierten Songs von Robbie Williams, Britney Spears, Anita Ward und anderen neu – auch im Studio.

Später war ich Teil von Lerngruppe5 (2016–2018), mit Coverversionen und Kneipenauftritten. Parallel entstanden über Jahre eigene Songs in meinem Home-Studio – zwischen Folk, Funk, Jazz und Experiment. Texte wie „Schau aus dem Fenster“, „Past“, „Die Welt ist entstellt“, „The Mouse is Dead“, „Die Hexe“ oder „Oma Agatha“ erzählen von Spiel, Tiefe und poetischer Beobachtung.

Heute veröffentliche ich meine Musik unter dem Projektnamen Vivas Sekcio – Esperanto für „Lebendige Sektion“ – auf BandLab. Eine musikalische Freundschaft mit meinem Kumpel Emilio begleitet mich bis heute – gemeinsam haben wir viele Ideen umgesetzt, Klangräume geöffnet und weitergedacht.